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Finanzglossar

Lernen Sie im Finanzglossar die wichtigsten Abkürzungen, Fach- oder Fremdwörter aus der Bankenwelt kennen.

Sparen

Von einem Vorzugszins ist dann die Rede, wenn der Zinssatz einer Kontoart über der durchschnittlichen Verzinsung im Vergleich zu anderen Kontolösungen liegt. Dies ist bei der Bank EKI beispielsweise bei einem Jugend- und Ausbildungskonto, Steinbockkonto (für Genossenschafter) oder Vorsorgekonto 3a der Fall. Bei diesen Konten profitieren die spezifischen Zielgruppen oder Kontoinhaber von einem Zinsvorteil.

Zahlen

Debit-direct steht für das bargeldlose Bezahlen an Verkaufsstellen (EFT/POS). Sie können dank dieser Funktion auf der ganzen Welt bargeldlos bezahlen, in der Schweiz sogar spesenfrei. Im Ausland muss pro Kauftransaktion eine kleine Gebühr entrichtet werden. Der Einkaufsbetrag wird in Schweizer Franken direkt Ihrem Konto belastet.

Der Safebag ist der Behälter, in dem Bargeld (z.B. die Tageseinnahmen eines Unternehmens) verpackt und  anschliessend im Nachttresor deponiert wird. Am nächsten Arbeitstag wird der Betrag dem Konto gutgeschrieben. Der Nachttresor eignet sich besten für Unternehmen, die abends, nachts oder am Wochenende grössere Bargeldbeträge einnehmen (z.B. Ladengeschäfte, Restaurants, Kinos etc.).

Die SEPA-Überweisung ist eine ausländische Euro-Zahlung im SEPA-Raum zwischen den teilnehmenden Banken. Mit SEPA (Single Euro Payments Area) wurde ein einheitlicher Euro-Zahlungsraum geschaffen. Der SEPA-Raum umfasst alle Mitgliederstaaten der Europäischen Union (EU) und des Europäischen Wirtschaftraumes (EWR) sowie die Schweiz und weitere Länder. Jedes Finanzinstitut entscheidet individuell über die Teilnahme an SEPA. Die Bank EKI nimmt an SEPA teil.

SWIFT (Society for Wordwide Interbank Financial Telecommunication) ist eine internationale Genossenschaft von Geldinstituten, die für die Übermittlung von Finanztransaktionen zwischen Banken und anderen Finanzinstituten zuständig ist.

Der SWIFT-BIC (BIC = Bank Identifier Code) ist ein international standardisierter Bankcode, der jedes am SWIFT-Netz teilnehmende Institut eindeutig identifiziert. Oft spricht man auch nur von "BIC" oder von "SWIFT-Code". Der SWIFT-BIC wird z.B. bei EU-Überweisungen zusammen mit der IBAN angegeben.

3-D Secure ist ein internationales anerkanntes Verfahren, das für zusätzliche Sicherheit bei Kreditkartentransaktionen im Internet sorgt. Zusätzlich zu den Angaben zu Ihrer Kreditkarte identifizieren Sie sich beim Online-Einkauf mit einem persönlichen Passwort. Bei allen kommerziellen Online-Plattformen, die den 3-D Secure Service anbieten, öffnet sich während des Bezahlvorgangs ein Fenster, in welches Sie Ihr 3-D Secure Passwort eingeben.

Falls Sie sich noch nicht beim 3-D Secure Service angemeldet haben, können Sie sich unter www.viseca.ch registrieren. 

 

Anlegen

Unter dem Sammelbegriff Alternative Anlagen versteht man Anlagen ausserhalb der klassischen Geldanlageinstrumente, also zum Beispiel Immobilien, Rohstoffe, Hedge-Funds etc.

Der Benchmark ist ein Vergleichsmassstab zur Ermittlung der relativen Performance einer Anlage. Er dient zum Vergleich der Entwicklung eines Anlageinstrumentes gegenüber dem passenden Index. Der Benchmark für eine Aktie, zum Beispiel, ist ein Aktienkorb aus Unternehmen, welche im gleichen Sektor tätig sind. Für ein Fonds aus Schweizer-Aktien wäre es der SMI Index.

Da die Bank EKI keine eigenen Anlageprodukte führt, können wir auf die besten Produkte am Markt zugreifen und bieten daher eine unabhängige Beratung frei von Interessenskonflikten.

Ein Derivat ist ein Finanzinstrument, das die Wertentwicklung eines Basiswertes überproportional nachvollzieht (z.B. Optionen). Es kann zur Absicherung aber auch zur Spekulation verwendet werden.

Als Finanzmarkt bezeichnet man alle Instrumente und Institutionen zum Handel von Kapital. Der Geldmarkt und Kapitalmarkt sind zwei Teile des Finanzmarkts und sind dazu da, Angebot und Nachfrage von Kapital in Ausgleich zu bringen.

Der Geldmarkt ist der Teil des Finanzmarktes, auf dem festverzinsliche Anlagen mit unterjähriger Laufzeit (z.B. Festgeld) gehandelt werden.

Der Kapitalmarkt ist der Teil des Finanzmarktes, bei dem mittel- bis langfristige Gelder gehandelt werden (z.B. Obligation).

Die Performance beschreibt die Wertentwicklung eines Vermögenswertes oder Depots.

Das Portfeuille oder Portfolio ist ein Synonym für ein Wertschriftendepot, also einer Bündelung von Investitionen eines Anlegers.

Das ist ein Finanzinstrument bestehend aus Basiswert (z.B. Aktienindex) und derivativer Komponente, um ein bestimmtes Risikoprofil respektive erwartete Entwicklung gewinnbringend umzusetzen.

Finanzieren

Eine 1. Hypothek wird bei Wohnbauobjekten bis maximal 2/3 des von der Bank anerkannten Verkehrswertes der Liegenschaft gewährt. Falls notwenig wird eine 2. Hypothek für den Differenzbetrag bis zu 80 % gewährt. Der Zinssatz für die 2. Hypothek it in der Regel 0.25 % höher als derjenige für 1. Hypotheken.

Falls eine 2. Hypothek finanziert wurde, muss dieser Betrag innerhalb von 15 Jahren oder bis spätestens zur Pensionierung in regelmässigen und gleich hohen Beträgen indirekt (die Amortisationen werden auf ein Konto oder Police der Säule 3a einbezahlt, die Rückzahlung der Hypothek erfolgt erst bei Auflösung oder Vorbezug der 3. Säule) oder direkt (die Amortisationen werden direkt auf der Hypothekarschuld geleistet) amortisiert werden.

Die Bank EKI belehnt eine Wohnhausliegenschaft / Stockwerkeinheit maximal bis zu 80% eines von der Bank anerkannten Verkehrswertes. Die Differenz zum Kaufpreis muss aus eigenen Mitteln aufgebracht werden.

Ein Blankokredit ist ein ungedeckter Kredit, der nicht durch Sicherheiten abgedeckt ist. Beim Blankokredit haftet einzig und allein die Unternehmung mit ihrem Vermögen.

Wer im Kanton Bern ein Haus bestizt, ist verpflichtet, sich bei der Gebäudeversicherung Bern (GVB) zu versichern. Die gesetzliche Minimaldeckung umfasst zahlreiche Leistungen und bietet das Fundament für einen umfassenden und verlässlichen Versicherungsschutz bei Feuer- und Elementärschäden. Der Abschluss einer Bauversicherung ist ebenfalls obligatorisch (Neu-, An-, Um-, oder Ausbau sowie Renovationen).

Das Grundbuch ist ein amtliches öffentliches Verzeichnis von Grundstücken, in dem die Eigentumsverhältnisse sowie mit dem Grundstück verbundenen Rechte und auf ihm liegenden Lasten erfasst werden.

Durch den Schuldbrief wird eine persönliche Forderung begründet, die durch ein Grundstück sichergestellt ist. Für diese Forderung haftet der Schuldner mit seinem gesamten persönlichen Vermögen. Neben der Kapitalschuld bis maximal zum Nominalbetrag sichert der Schuldbrief ebenfalls drei Jahreszinsen.

Die jährlichen Ausgaben für ein Eigenheim wie Zins, Amortisation und Nebenkosten (Unterhalt, Abgaben, Gebühren und Steuern) sollten 1/3 des jährlichen Bruttoeinkommens nicht überschreiten (es wird immer eine Zinsänderungsreserve eingerechnet).

Der Verkehrswert ist der Preis für ein Objekt, der am Markt tatsächlich erzielt wurde oder am Markt unter normalen Verhältnissen erzielt werden kann.

Vorsorgen

BVG bedeutet "Berufliches Vorsorge Gesetz", welches die minimalen obligatorischen Leistungen der zweiten Säule regelt. Eine Pensionskassenlösung (PK) kann auch bessere Leistungen als das obligatorische Minimum aufweisen.

Drückt in % aus wie die Verpflichtungen einer Vorsorgeeinrichtung (PK) mit Vermögenswerten gedeckt sind.

Freiwillige einmalige Einzahlungen in die Pensionskasse zur Aufbesserung des Alterskapitals bzw. der Altersrente.

Ein Angestellter mit einem Einkommen über CHF 21'060.00 ist obligatorisch in der Pensionskasse versichert.

Versicherungen auf erstes Risiko (ER) werden z.B. beim einfachen Diebstahl auswärts abgeschlossen. Im Gegensatz zur Vollwertversicherung (VW) wird die Versicherungssumme begrenzt, so dass die Leistungen im Schadenfall maximal bis zu dieser Höhe vergütet werden. Eine allfällige Unterversicherung wird hier nicht angerechnet. Wenn der Kunde z.B. beim einfachen Diebstahl auswärts eine Summe von CHF 3'000.00 versichert hat und das gestohlene Fahrrad einen Neuwert von CHF 4'000.00 aufweist, trägt der Kunde den Schaden über der versicherten Summe selber.

So nennt man das angesparte Alterskapital in der zweiten Säule (BVG/PK).

Der Grenzsteuersatz drück in % aus, wie viel Steuern man auf einem Mehreinkommen bezahlt. Wenn jemand z.B. CHF 100.00 zusätzlich verdient und dadurch CHF 25.00 mehr Steuern bezahlt, beträgt der Grenzsteuersatz 25%.

Individuelle Kontoauszüge der Ausgleichskasse AHV/IV, auf denen alle an die AHV/IV geleisteten Beiträge ersichtlich sind. Diese werden für die Berechnung der AHV/IV-Renten benötigt.

In der Sach-, Vermögens- und Personenversicherung sind mehrjährige Versicherungsverträge Standard. Bei Abschluss eines Versicherungsvertrages über einen Broker enthält der Versicherungsvertrag automatisch ein jährliches Kündigungsrecht. Dadurch kann der Vertrag jederzeit auf Ende des Versicherungsjahres gekündigt und ggf. zu einer Gesellschaft mit einem günstigeren bzw. besseren Angebot umplatziert werden.

Wer ein AHV-pflichtiges Einkommen hat, kann Einzahlungen in die Säule 3a wie folgt tätigen:

  • Kleine Säule 3a: Wer einer Pensionskasse angehört, kann maximal CHF 6'768.00 einzahlen
  • Grosse Säule 3a: Wer keiner Pensionskasse angehört, kann 20% vom Einkommen aber maximal
    CHF 33'840.00 einzahlen

Damit es bei der Pensionskasse (2. Säule) nicht zu einer Überversicherung mit der AHV/IV (1. Säule) kommt, wird dem AHV-Lohn der Koordinationsabzug abgezogen, was den versicherten Lohn nach BVG ergibt.

Bei einer Mehrfachversicherung ist dasselbe Risiko gleichzeitig bei mehreren Versicherungsgesellschaften versichert. Dadurch zahlt man zuviel Prämie und im Schadenfall wird die Leistung nur einmal erbracht. Mit der Unterzeichnung eines Mandats kann der Broker prüfen, ob Mehrfachversicherungen bestehen.

Wenn Sie eine Versicherungspolice abschliessen (z.B. Todesfallversicherung) und die Prämienbefreiung mitversichern, dann übernimmt die Versicherungsgesellschaft Prämienzahlungen, falls Sie erwerbsunfähig werden sollten.

Bei einer Überversicherung bezahlt man zu viel Prämie und die Versicherungsgesellschaft vergütet nur den effektiven Wert. Bei einer Unterversicherung mit Teilschaden kürzt die Versicherungsgesellschaft die Leistungen der vertraglichen Versicherunssumme im Verhältnis zum effektiven Schaden.

Der Umwandlungssatz drückt in % aus, wie viel Rentenleistung Sie für ein Alterskapital erhalten. Wenn Sie zum Beispiel bei einem Alterskapital von CHF 100'000.00 in der Pensionskasse eine Rente von jährlich CHF 6'000.00 erhalten, so wäre der Umwandlungssatz 6%.